Sommer auf dem Hochgrat

Die Allgäuer Alpen, der Bodensee, die Schweizer-, Vorarlberger- und Lechtaler Alpen – das alles liegt Ihnen zu Füßen. Schon alleine dieser einmalige Rundblick macht einen Ausflug zum Hochgrat zum Erlebnis. Mit seinen 1834 m ist der Hochgrat der höchste Berg im westlichen Allgäu und der markanteste Gipfel in der Nagelfluh Kette.

Die Bergstation auf 1.708 m, ist Ausgangspunkt für viele kleine und große Wanderungen auf gut bezeichneten Wegen.

Die schönsten Wandertouren im westlichen AllgäuTourenbeschreibungen

Gipfelweg

Zwei Wege führen auf den Gipfel.
Von der Bergstation aus entweder den steilen hochalpinen Pfad auf Nagelfluh Gestein auch "Herrgotts-Beton" genannt, mit Seilsicherung und dafür einen atemberaubenden Ausblick oder sie gehen bequemer, auf dem neu erbauten Wanderweg mit 230 Stufen gefahrlos zum Gipfel.

Dauer ca. ½ Stunde

Panorama – Rundwanderweg

Von der Bergstation zum Hochgratgipfel, von dort kurzer steiler Abstieg zur Brunnenauscharte, weiter in südlicher Richtung zur Gütlealpe und zur Obergelchenwangalpe. Danach kurzer Aufstieg und in Serpentinen am Hang entlang mit Aussicht auf ein grandioses Bergpanorama zurück zur Bergstation. Beschränkte Einkehrmöglichkeiten auf beiden Alpen. ( Wenn der Hirte beim Vieh ist, ist die Alphütte geschlossen )

Dauer ca. 2 ½ Stunden

Vom Gipfel zur Brunnenauscharte, Abstieg über Brunnenau zur Talstation

Von der Bergstation zum Gipfel, kurzer steiler Abstieg bis zur Brunnenauscharte.
Links steiler, hochalpiner Abstieg mit Seilsicherung, der Trittsicherheit und Bergerfahrung voraussetzt, in den Brunnenaukessel und weiter bis zur Gratvorsäßalpe und auf dem Schotterweg hinab ins Tal auf die Fahrstraße oder an der Gratvorsäßalpe links vorbei am Wasserfall und über einen schattigen aber steilen und teilweise schlecht markierten Waldweg zur Kapelle und zur Alpe Simatsgund.
(Einkehrmöglichkeit) und dann auf die Fahrstraße, die in 20 Minuten zur Talstation der Hochgratbahn führt.

Dauer ca. 2 ½ Stunden

Talweg (Bergstation – Talstation)

Von der Bergstation auf dem ausgebauten Fahrweg am Staufner Haus ( bewirtschaftete Hütte der DAV Sektion Oberstaufen – Lindenberg, Übernachtungsmöglichkeiten, Tagesstation des Europäischen Wanderwegs Nr. 5, Bodensee Adria) vorbei, in Serpentinen bis zur Oberen Lauchalpe ( bewirtschaftet ) dann durch den malerischen Kessel zur Oberen Horbachalpe über den Bach und den kleinen Talgrund hinab, über den Vorsattel an der Tausendjährigen Eibe vorbei in spitzem Winkel auf den geteerten Alpweg an der Unteren Lauchalpe ( bewirtschaftet ) vorbei zur Talstation der Hochgratbahn.

Dauer ca. 1 ½ Stunden

Premiumweg „Luftiger Grat“

Der Premiumwanderweg „Luftiger Grat“ wurde vom Deutschen Wanderinstitut wegen seines besonderen Erlebnischarakters zertifiziert. Der Weg führt mitten in die Bergwelt und zu den schönsten Aussichtspunkten des Naturparks Nagelfluhkette. Nach bequemem Aufstieg mit der Hochgratbahn führt der bestens ausgebaute Weg in Richtung Westen entlang des Grats über den Seelekopf (1663 m), Hohenfluhalpkopf (1636), Eineguntkopf (1639) und weiter Richtung Falkenhütte. (Einkehrmöglichkeit) Kurz bevor der Weg oberhalb der Falkenhütte den Grat verlässt, lädt ein Aussichtsplateau zur Rast ein. Der Blick nach Westen gibt bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama frei. Auf diesem Abschnitt hat der Wanderweg hochalpinen Charakter. An der Falkenhütte führt der Weg bergab über den Wiesenweg zur Oberstieg Alpe (Einkehrmöglichkeit). Ab hier folgen Sie dem Fahrweg über die Schilpere Alpe ( Einkehrmöglichkeit), Untere Lauchalpe (Einkehrmöglichkeit) zum Parkplatz an der Hochgratbahn zurück.

Höhenmeter: 480 m

Dauer ca. 4 Stunden